Energiebedarf und Nährstoffbedarf im Alter
Die derzeitigen Empfehlungen für die Nährstoffzufuhr für die über
65jährigen
entsprechen weitestgehend denen für jüngere Erwachsene. Es
werden im allgemeinen keine stark veränderten Nährstoffbedarfe im
Alter empfohlen, weil entweder entsprechende Untersuchungen an alten
Menschen fehlen oder die vorhandenen Daten keine sicheren Hinweise
für einen veränderten Bedarf liefern.
Bei den großen physiologischen Unterschieden im Alternsprozess zwischen
65 und 95jährigen erscheint es jedoch unwahrscheinlich, dass
alle über 65jährigen den gleichen Bedarf haben. Wegen der großen
Heterogenität der Gruppe der Senioren werden Referenzwerte bei Senioren
immer weniger auf den Einzelfall zutreffen können. Weitere
Untersuchungen müssen klären, ob der Nährstoffbedarf im Alter
durch
Altersveränderungen und im Zusammenhang mit häufig im Alter auftretenden
Erkrankungen, modifiziert werden muss. Möglicherweise ist
eine Differenzierung der Zufuhrempfehlungen nach individuellem
Gesundheits- und Ernährungszustand und auch für das ganz hohe Lebensalter
vorzunehmen.
Um den Körper funktionsfähig zu erhalten, ist im Alter eine ausreichende
Zufuhr von Nährstoffen besonders wichtig. Diese wird am besten
gewährleistet, wenn sich ältere Menschen den Genuss an Essen und
Trinken und damit das Interesse an sinnvoller Ernährung erhalten.
Energie
Mit zunehmendem Alter wird eine deutliche Abnahme des Grundumsatzes
beobachtet. Dies ist die Energiemenge, die zur Erhaltung wichtiger
Körperfunktionen im Zustand völliger Ruhe und entspannter Muskulatur
erforderlich ist und die im Zusammenhang mit dem Abbau der
fettfreien, stoffwechselaktiven Körpermasse steht.
Referenzmaße von Körpergröße und Körpergewicht für
die Berechnung
des Grundumsatzes und Richtwerte für die durchschnittliche
Energiezufuhr 2*
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Frauen:
| Alter | Körpergröße in cm | Körpergewicht in kg | Grundumsatz in kcal/Tag | Energiebedarf in kcal/Tag |
| 19-24 | 165 | 60 | 1390 | 2400 |
| 25-50 | 164 | 59 | 1340 | 2300 |
| 51-64 | 161 | 57 | 1270 | 2000 |
| 65 + | 158 | 55 | 1170 | 1800 |
Männer:
| Alter | Körpergröße in cm | Körpergewicht in kg | Grundumsatz in kcal/Tag | Energiebedarf in kcal/Tag |
| 19-24 | 176 | 74 | 1820 | 3000 |
| 25-50 | 176 | 74 | 1740 | 2900 |
| 51-64 | 173 | 72 | 1580 | 2500 |
| 65+ | 169 | 68 | 1410 | 2300 |
DGE 2000 (modifiziert)
*2 = Der Energiebedarf gilt für normgewichtige Personen mit altersangepasster
körperlicher
Aktivität. Bei Abweichungen, insbesondere bei Übergewicht und bei
geringer
körperlicher Aktivität sind Korrekturen notwendig. Entscheidend ist
das aktuelle Körpergewicht.
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Ebenso findet im Alter im allgemeinen eine deutliche Verringerung der
körperlichen Aktivität und damit eine Abnahme des Arbeitsumsatzes
(Energiebedarf für die körperliche Aktivität) statt. Es wird
somit weniger
Energie benötigt. Davon unberücksichtigt bleibt, dass im Krankheitsfall
der Energiebedarf drastisch verändert sein kann. Auch bei Mangelernährung
kann der Energiebedarf in Abhängigkeit vom Lebensalter
erhöht sein, da zur Erhaltung und Steigerung der Körperzellmasse
mehr
Energie benötigt wird.
Makronährstoffe
Experimentelle Untersuchungen geben Hinweise, dass der Proteinbedarf
des älteren Menschen etwas höher ist als der jüngerer Erwachsener,
geänderte Empfehlungen konnten daraus bisher jedoch noch nicht
abgeleitet werden.
Für die Fettzufuhr im Alter gibt es keine speziellen Empfehlungen. Generell
sollte der Fettkonsum insgesamt verringert und der Anteil ungesättigter
Fettsäuren an der Gesamtfettzufuhr gesteigert werden.
Die Kohlenhydratzufuhr sollte mehr als 50 % der Gesamtenergiezufuhr
betragen, mindestens jedoch 100 g pro Tag. Der Verzehr komplexer
Kohlenhydrate sollte erhöht und der Verzehr zuckerreicher Lebensmittel
reduziert werden. Die tägliche Ballaststoffaufnahme sollte mindestens
30 g pro Tag betragen.
Wasser
Wasser als Hauptbestandteil des menschlichen Körpers erfüllt wesentliche
Funktionen. Wassermangel kann sehr rasch zu schwerwiegenden
Schäden führen. Mit Schweiß, Atemluft, Urin und Faeces geht
dem Organismus
ständig Wasser verloren, was zur Aufrechterhaltung der
Homöostase ersetzt werden muss.
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Richtwerte für die Zufuhr von Wasser (in ml/Tag)
bei bedarfsgerechter Energiezufuhr und durchschnittlichen
Lebensbedingungen
| Alter | Getränke | feste Nahrung | Oxidationswasser | Gesamtaufnahme |
| 25-50 | 1410 | 860 | 330 | 2600 |
| 51-64 | 1230 | 740 | 280 | 2250 |
| 65+ | 1310 | 680 | 260 | 2250 |
DGE 2000 (modifiziert)
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Für über 65jährige wird empfohlen, mindestens 1 Liter Flüssigkeit
am
Tag aus Getränken aufzunehmen. Da ältere Menschen für Dehydratationen
sehr anfällig sind, sollte die tägliche Trinkmenge zur sicheren
Vermeidung derartiger Zustände zwischen 1,5 und 2 Liter liegen (Ausnahme:
bestimmte Herz- oder Nierenkrankheiten machen eine
Flüssigkeitsrestriktion erforderlich). Bei hohem Energieumsatz, Hitze,
trockener kalter Luft, reichlichem Kochsalzverzehr, hoher Proteinzufuhr
und z.B. bei Fieber, Erbrechen, Durchfall etc. besteht ein erhöhter Bedarf.
Eine reichliche Flüssigkeitszufuhr ist auch zur Vermeidung von
Obstipation notwendig. Bei der Einnahme von Diuretika ist zu berücksichtigen,
dass diese die Wasser- und damit die Natriumausscheidung
fördern. Insbesondere ältere Frauen nehmen vielfach Abführmittel
ein,
die den Mineralien- und Wasserhaushalt beeinträchtigen können.
Insgesamt sollte um so mehr getrunken werden, je geringer die Flüssigkeitsaufnahme
mit der Nahrung ist, d.h. je weniger man isst, desto mehr
sollte man trinken.
Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente)
Carotinoide haben aufgrund ihrer Fähigkeit zur Inaktivierung freier
Radikale eine von ihrer Provitamin-A-Wirkung unabhängige Funktion im
Organismus. Sie gelten als potente Sauerstoffradikalfänger. Die Ergebnisse
zahlreicher Studien weisen darauf hin, dass sie das Risiko, an Lungen,
Speiseröhren- und Magenkrebs zu erkranken, vermindern können.
Da bei Senioren im Vergleich zu Jüngeren bei gleicher Carotinoidaufnahme
geringere Blutspiegel beobachtet werden, ist möglicherweise
der Carotinoidbedarf im Alter erhöht. Der tägliche Bedarf wird auf
2-
4 mg Carotin geschätzt. Um eine ausreichende Versorgung zu erreichen,
sollten etwa 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag gegessen
werden.
Die Fähigkeit zur Vitamin D-Bildung in der Haut ist im Alter deutlich
herabgesetzt. In sonnenarmen Zeiten und bei seltenem Aufenthalt im
Freien nimmt der Beitrag der Eigensynthese an Vitamin D zusätzlich ab.
Nach neueren Untersuchungen scheint bei über 70jährigen Senioren
eine Zufuhr von 15-20 µg pro Tag zur Erzielung optimaler Vitamin DWirkungen
wünschenswert zu sein. Eine tägliche Vitamin D-Aufnahme
von 10 µg sollte im Alter auf keinen Fall unterschritten werden.
Vitamin E trägt wesentlich zur Stärkung der körpereigenen Immunabwehr
bei. Hohe Vitamin E - Gaben wirken außerdem den sogenannten
Altersflecken der Haut entgegen. Bei Verdauungsstörungen kann die
Bioverfügbarkeit herabgesetzt und der Vitamin E-Bedarf erhöht sein.
Da über die genaue Höhe des Vitamin E-Bedarfs im Alter keine zuverlässigen
Daten vorliegen, wird weiterhin von einem Bedarf von 12 mg Vitamin
E pro Tag ausgegangen, wie er auch für jüngere Erwachsene empfohlen
wird.
Vitamin K ist an den Blutgerinnungsvorgängen beteiligt. Der Vitamin
K-Bedarf kann im Rahmen von Grundkrankheiten (chronischen Lebererkrankungen,
Magen-Darm-Krankheiten, schweren Störungen der Fettresorption)
oder bei langdauernder Medikation (Antikoagulantien, Antibiotika,
Antiepileptika, Tuberkulostatika) erhöht sein. Der Bedarf wird
daher für Senioren vorsorglich höher geschätzt. Vitamin B6 ist vorwiegend im Stoffwechsel der Aminosäuren
beteiligt und beeinflusst maßgeblich die Hämoglobinsynthese, Funktionen des
Nervensystems und der Immunabwehr. Durch unzureichende Ernährung
verursachte Vitamin B6 – Unterversorgung kann bei Senioren zu Veränderungen
von Gehirnfunktionen führen. Immunfunktionen, die altersbedingt
oft deutlich abnehmen, scheinen durch höhere Vitamin B6– Aufnahmen gestärkt zu werden. Möglicherweise
ist der Vitamin B6 Bedarf im Alter erhöht.
Vitamin B12 spielt eine wesentliche Rolle bei der Überführung
der Speicher
und Transportformen der Folsäure in ihre Wirkform. Da vor allem
in der Leber mehrere mg Vitamin B12 gespeichert sind, machen sich
klinische Mangelsymptome oft erst nach Jahren bemerkbar. Gefüllte
Speicher sind aber insbesondere deshalb erwünscht, weil im Alter häufiger
Störungen bei der Absorption von Vitamin B12 auftreten. Bei vielen über
65jährigen findet sich keine ausreichende Produktion von Magensäure,
sie entwickeln sehr häufig (30% der über 65jährigen) eine atrophische
Gastritis. Von der Magenschleimhaut wird zu wenig Intrinsic-
Faktor, der für die Resorption von Vitamin B12 erforderlich ist, gebildet.
Es kann langfristig zu einer unzureichenden Vitamin B12-Versorgung kommen,
was eine Supplementierung erforderlich macht.
Folsäure ist im Stoffwechsel vor allem an Prozessen der Zellteilung
und damit an der Zellneubildung beteiligt. Ein Mangel manifestiert sich daher
primär an Zellsystemen mit hoher Zellteilungsrate, wie den roten
und weißen Blutkörperchen. Folsäure steht in enger Verbindung
mit
Eisen und Vitamin B12. Eine unzureichende Folsäure- bzw. Folataufnahme
kann erhöhte Homocysteinkonzentrationen im Plasma zur Folge haben.
Diese werden mit einem erhöhten Arterioskleroserisiko in Verbindung
gebracht. Man geht heute davon aus, dass erst bei einer regelmäßigen
täglichen Aufnahme von 400 µg Gesamtfolat mit der Nahrung eine
maximale Senkung der Homocysteinspiegel erreicht werden kann.
Im Zusammenhang mit der Entstehung der Osteoporose ist eine ausreichende
Zufuhr von Calcium auch im Alter von besonderer Bedeutung.
Von der täglich aufgenommen Menge an Calcium werden ca. 25-40%
resorbiert.
Die Resorptionsrate nimmt mit zunehmendem Alter weiter ab. Eine
wirkungsvolle Calciumresorption ist neben anderen Faktoren von einer
ausreichenden Vitamin D – Versorgung abhängig. Das Optimum der
Calciumzufuhr im Alter ist nicht bekannt. Die tägliche Calciumaufnahme
sollte jedoch mindestens 1000 mg betragen.
Für viele Spurenelemente liegen noch keine exakten Bedarfszahlen
vor. Die Empfehlungen für die wünschenswerte tägliche Aufnahme
sind
insbesondere für den Bedarf im Alter noch nicht hinreichend geklärt.
Auch wenn für viele Mikronährstoffe der optimale Bedarf im Alter
nicht
bekannt ist, kann gesagt werden, dass die generell empfohlenen Mengen
auf keinen Fall länger unterschritten werden sollten.
Ein unveränderter bzw. geringfügig veränderter Bedarf an Nährstoffen
bei gleichzeitig abnehmendem Energiebedarf machen es insbesondere
für Senioren notwendig, Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte zu
bevorzugen, d.h. pro aufgenommene Energie sollen mehr Vitamine,
Mineralstoffe und Spurenelemente in der Nahrung enthalten sein.
Antioxidantien Eine Theorie zur Erklärung des Alternsprozesses
geht davon aus, dass
die Schädigung der Zellen durch freie Radikale zu den pathologischen
Veränderungen führt, die im Zusammenhang mit dem Altern betrachtet
werden.
Freie Radikale sind sehr reaktionsfreudige Verbindungen, die im normalen
oxidativen Stoffwechsel im Körper gebildet werden. Aber auch exogene
Faktoren wie Umweltschadstoffe (Stickoxide, Ozon, Schwermetalle),
ionisierende Strahlung, Pestizide und Metabolite verschiedener Arzneimittel
können auf unterschiedlichen Wegen zur Belastung mit freien
Radikalen beitragen. Freie Radikale können im Körper durchaus positive
Effekte haben.
Werden sie aber im Überschuss gebildet, dem nicht in ausreichendem
Maße antioxidative Abwehrsysteme entgegenstehen, spricht man von
oxidativem Stress, der sich gesundheitlich nachteilig auswirken kann.
Zu den antioxidativen Abwehrsystemen, die den Organismus vor Schäden
durch freie Radikale schützen, gehören neben enzymatischen auch
nichtenzymatische Systeme.
Vitamin E, Vitamin C, Carotinoide und Bioflavonoide zählen zu den wichtigsten
nichtenzymatischen Abwehrsystemen.
Oxidativer Stress wird in Verbindung mit verschiedenen, im Alter vermehrt
auftretenden degenerativen Krankheiten gebracht, die die Lebensqualität älterer
Menschen stark einschränken können.
Dazu werden insbesondere die Alzheimer-Krankheit und andere Formen
von Demenz, Funktionsstörungen des Immunsystems und die Entstehung
einer Katarakt (Grauer Star) gezählt. Auch wenn die Rolle von
Antioxidantien in weiteren Studien detailliert untersucht werden muss,
so zeigen bisherige Ergebnisse, dass freie Radikale den Alternsprozess
beeinflussen.
Eine optimale Versorgung mit den antioxidativ wirksamen Vitaminen E,
C und beta-Carotin ist vor allem durch einen hohen Verzehr von Obst
und Gemüse zu erreichen. Dieser garantiert zudem eine gute Versorgung
mit weiteren antioxidativ wirksamen Pflanzeninhaltsstoffen (sekundäre
Pflanzenstoffe).
Nicht zuletzt aus diesem Grund ist die Nährstoffversorgung aus ganzen
Lebensmitteln isolierten Nahrungssupplementen vorzuziehen.
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Referenzwerte für die tägliche Nährstoffzufuhr für die
Altersgruppe 65+
| Nährstoff | Maßeinheit | männlich | weiblich |
| Protein | g En% |
54 10 |
44 10 |
| Fett | En% | 30 | 30 |
| n-6-Fettsäuren (Linolsäure) | En% | 2,5 | 2,5 |
| n-3-Fettsäuren (Linolensäure) | En% | 0,5 | 0,5 |
| Cholesterin | mg | < 300 | < 300 |
| Kohlenhydrate | En% | 60 | 60 |
| Ballaststoffe | g | > 30 | > 30 |
| Wasser | ml | 2250 | 2250 |
| Natrium | mg | 550 | 550 |
| Kalium | mg | 2000 | 2000 |
| Calcium | mg | 1000 | 1000 |
| Phosphor | mg | 700 | 700 |
| Magnesium | mg | 350 | 300 |
| Eisen | mg | 10 | 10 |
| Jod | µg | 180 | 180 |
| Fluorid | mg | 3,8 | 3,1 |
| Zink | mg | 10 | 7 |
| Selen | µg | 30-70 | 30-70 |
| Kupfer | mg | 1,0-1,5 | 1,0-1,5 |
| Mangan | mg | 2,0-5,0 | 2,0-5,0 |
| Chrom | µg | 30-100 | 30-100 |
| Molybdän | µg | 50-100 | 50-100 |
| Vitamin A | mgRÄ | 1,0 | 0,8 |
| beta-Carotin | mg | 2-4 | 2-4 |
| Vitamin D | µg | 10 | 10 |
| Vitamin E | mgTÄ | 12 | 11 |
| Vitamin K | µg | 80 | 65 |
| Thiamin | mg | 1,0 | 1,0 |
| Riboflavin | mg | 1,2 | 1,2 |
| Pantothensäure | mg | 6 | 6 |
| Niacin | mgNÄ | 13 | 13 |
| Vitamin B6 | mg | 1,4 | 1,2 |
| Folsäure | µg | 400 | 400 |
| Biotin | µg | 30-60 | 30-60 |
| Vitamin B12 | µg | 3,0 | 3,0 |
| Vitamin C | mg | 100 | 100 |
DGE 2000 (modifiziert)
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Bei diesen Referenzwerten handelt es sich um Mengen (Empfehlungen,
Richt- bzw. Schätzwerte), von denen angenommen wird, dass sie
nahezu alle älteren gesunden Personen vor ernährungsbedingten
Gesundheitsstörungen schützen und so die Voraussetzungen für
volle
Leistungsfähigkeit im Alter schaffen. Ein ggf. im Alter durch
Medikamenteneinnahme, Krankheiten und Stoffwechselstörungen veränderter
Bedarf an essentiellen Nährstoffen und diätetische Bedürfnisse
werden in den Empfehlungen nicht berücksichtigt
.
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Referenzwerte für Senioren
DACH-Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr für die Altersgruppe der 51- bis unter 65-Jährigen (gelb) und der über 65-Jährigen (grün) im Vergleich. Nährstoffe, auf die im Seniorenalter besonders geachtet werden sollte, sind in roter Schrift.
g = Gramm
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